Wenn wieder die Stunde der Hobbyreiter schlägt

Der Rennclub Halle (Saale) e.V. veranstaltet auch 2026 zum Familienrenntag erneut ein beliebtes Reitpferderennen auf den Passendorfer Wiesen. Am 15. August 2026 wird die Galopprennbahn damit wieder zur großen Bühne für ambitionierte Hobbyreiterinnen und Hobbyreiter aus der Region.

Einmal auf dem Pferderücken über eine professionelle Rennbahn zu fliegen und unter dem Jubel tausender Zuschauer direkt vor der Haupttribüne ins Ziel zu laufen – für viele Freizeitreiter ist das ein ganz besonderer Traum. Bereits im vergangenen Jahr wurde dieser Traum für einige von ihnen Wirklichkeit. Das Reitpferderennen sorgte nicht nur bei den Teilnehmenden, sondern auch beim Publikum für große Begeisterung. Besonders in Erinnerung bleibt der Sieg der damals erst 16-jährigen Victoria Kubatta mit ihrem elfjährigen Pferd Snan.

Angesichts dieser äußerst positiven Resonanz stand schnell fest: Auch 2026 gehört das Reitpferderennen wieder fest zum Programm des Familienrenntages. So treten neben den Profi-Jockeys erneut auch Hobbyreiterinnen und -reiter mit ihren „ganz normalen“ Pferden an – ein Highlight, das sportlichen Ehrgeiz und familiäre Atmosphäre miteinander verbindet.

Teilnahmeberechtigt sind Großpferde, die seit dem 1. Juli 2024 auf keiner Trainingsliste eines von Deutscher Galopp lizenzierten Trainers gestanden haben. Voraussetzung für die Reiterinnen und Reiter ist ein Mindestalter von 16 Jahren. Zudem müssen der Equidenpass inklusive Impfnachweis sowie eine gültige Haftpflichtversicherung vorgelegt werden. Auch die passende Ausrüstung – Reitstiefel, Sturzkappe, Sicherheitsweste und möglichst farbiger Dress – ist vorgeschrieben. Die Nummerndecke wird vom Rennclub gestellt.

Das Starterfeld ist auf maximal 14 Teilnehmer begrenzt, bei mehr Nennungen entscheidet das Los über die Teilnahme. Die Startart erfolgt klassisch per Flagge auf Grasuntergrund. Gelaufen wird eine Distanz von rund 1.100 Metern für Sportpferde aller Rassen, während englische und arabische Vollblüter aus Fairnessgründen rund 1.200 Meter zurücklegen müssen

Das Nenngeld beträgt wie im Vorjahr 15 Euro pro Starter. Die Gesamt-Dotierung des Rennens liegt bei 750 Euro, die sich auf die fünf bestplatzierten Teilnehmer verteilt (330 – 220 – 110 – 50 – 40 Euro).

Nennungen sind bis zum 30. Juli 2026 mit vollständig ausgefülltem Formular möglich, das per E-Mail an einzureichen ist.

Damit steht fest: Wenn die Startflagge fällt, schlägt auch 2026 wieder die Stunde der Hobbyreiter – und die Passendorfer Wiesen werden einmal mehr zum Schauplatz eines ganz besonderen Rennmoments.